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Depressionen

Wenn das Leben schwer fällt und Depressionen die Sicht versperren…

Depressionen kann viele Gesichter haben. Anja ist in ein tiefes Loch gefallen, nachdem sich ihr Mann von ihr getrennt hat. Sie versteht die Welt nicht mehr und kann an nichts mehr Freude finden. Manni hat seinen Job verloren und fühlt sich seitdem wertlos. Sein Selbstbewusstsein ist gleich null. Er hat das Gefühl, er verdient es gar nicht, glücklich zu sein. Hanjo wiederum versinkt jeden Tag in ein Kopfkino über die Vergangenheit. Was er alles hätte besser machen können, was ihm alles für schlimme Dinge passiert sind. Er kommt aus dem Grübeln nicht mehr heraus und sieht keine Perspektive für die Zukunft.

Eine schwere Depression mit Wahnvorstellung und/oder einem starken Gefühl der Leere oder eine bipolare Störung gehören in die Hand eines Arztes. Die kann ich in meiner Praxis leider nicht behandeln. Hier sind meist Medikamente als erste Hilfe von Nötigen (die ansonsten -wenn vermeidbar- nicht die erste Wahl sind, da sie nur die Symptome, aber nicht die Ursachen bekämpfen).

Bei leichteren bis mittelschweren Depressionen wie in den Beispielen oben kann Hypnosetherapie aber Erstaunliches bewirken. Doch zunächst: Wie äussert sich eine Depression überhaupt? Ich gebe Dir einmal eine (unvollständige) Liste, von denen natürlich nicht alle Merkmale auf Dich zutreffen müssen:

  • anhaltende niedergeschlagene Stimmung
  • gestörter Schlaf mit starkem Träumen und frühem Erwachen
  • keine Lust mehr, Dinge zu tun, die früher Spaß gemacht haben
  • Konzentrations-Schwierigkeiten
  • die Energie erhöht sich erst im Laufe des Tages
  • ängstliches Grübeln und verstörende Gedanken
  • emotionale Ausbrüche ohne ersichtlichen Grund
  • leichte Erregbarkeit
  • starke Schuldgefühle
  • geringes Selbstwertgefühl
  • die Wahrnehmung, das Leben sei unfair
  • Schmerzen ohne körperliche Ursachen (zB Rückenschmerzen)

Aber egal, ob diese Symptome zutreffen oder nicht: wenn Du Dich so niedergeschlagen fühlen, dass Du meinst, Du müsstest etwas tun, dann reicht das schon aus. Was wichtig für Dich zu wissen ist: Depression können geheilt werden! Wenn zwei Menschen dasselbe wieder fährt, kann einer dadurch depressiv werden und der andere nicht. Die Gedanken führen zu negativen Emotionen und das führt zu erhöhtem Träumen, in denen diese Emotionen verarbeitet werden sollen. Dadurch gibt es weniger Tiefschlafphasen, in denen der Körper sich erholen könnte. Und das kann dann wieder zu körperlichen Symptomen führen.

Medikamente bekämpfen die Symptome, die Ursachen bestehen weiter. Und haben auch noch Nebenwirkungen und die Entzugserscheinungen sind nicht zu verachten.

Es macht also Sinn, an den Ursachen zu arbeiten. Und damit meine ich nicht, dass man lange forschen sollte, woher die Denkmuster kommen, die so hilflos machen. Das machen wir in Hypnose auch, aber nicht jedes Mal, sondern nur so lange wie nötig. Ansonsten schauen wir: wie kannst Du im Hier und Jetzt wieder Hoffnung schöpfen und die negativen Emotionen besänftigen. Wingwave und EFT  (siehe: weitere Methoden) sind hier Paradedisziplinen.

Ein weiteres Gegenmittel ist Entspannung. Im entspannten Zustand kannst Du keine Angst haben. Meditation wird von vielen Experten als nicht-optional bewertet, also als ein absolutes Muss im Werkzeugkasten. Es gibt aber auch noch das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung, falls die Stille im Kopf Dir als eine zu grosse Herausforderung erscheint.

Gemeinsam finden wir einen Weg hinaus aus der Depression! Und zwar am besten noch diese Woche, warte nicht zu lange…